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Vereinte Nationen (UNO) UNO steht für "United Nations Organisation". Die UNO wurde 1945 in San Francisco als Reaktion auf den Zweiten Weltkrieg gegründet. Momentan gehören ihr 191 Nationen auf der ganzen Welt an. Sinn und Ziel der UNO ist es, durch internationale Vereinbarungen den Weltfrieden zu sichern, freundschaftliche Beziehungen zwischen den Mitgliedsländern zu schaffen, internationale Probleme gemeinsam zu lösen und Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle zu garantieren. Die UNO ist aus verschiedenen weltweit operierenden Organisationen zusammengesetzt. Sie besteht aber im Wesentlichen aus fünf voneinander unabhängigen Organen (siehe unten). Diese sind u.a. für das Umweltprogramm (UNEP), das Weltkinderhilfswerk (UNICEF) und das Welternährungsprogramm (WFP) zuständig. Die Organisation der Vereinten Nationen ist in folgende Organe unterteilt:
Umweltschutz im Auftrag der UNO als Folge der Globalisierung:
Die erste Weltumweltkonferenz fand am 5. Juni 1972 statt. Dieser Tag wird noch heute als der Weltumwelttag gefeiert. Seitdem fanden in unregelmäßigen Abständen weitere Konferenzen statt und mit der Zeit wurde erkannt, dass sich Armut, Unterentwicklung und Naturzerstörung gegenseitig verstärken und dass die Politik in Zukunft die Entwicklungsarbeit und den Umweltschutz verbinden sollte. Der Begriff "nachhaltige Entwicklung" wurde geprägt und beschreibt eine neue Politik, bei der Wachstum nicht auf Kosten der Umwelt gefördert werden sollte, Ressourcen also nicht planlos ausgebeutet werden sollten. 1992 kam es zur bisher wohl einschlagendsten Konferenz in Rio de Janeiro, auf der weitreichende Programme und Abkommen verabschiedet wurden, so auch die Agenda 21, die alle regionalen, nationalen und globalen Umweltprobleme auflistete und das Kyoto-Protokoll, das die Senkung von Treibhausgasen zum Ziel hat. Am Anfang wehrten sich die USA und Russland jedoch gegen dieses Protokoll. Es konnte also bis November 2004, als Russland die Bestimmungen des Protokolls schlussendlich akzeptierte, nicht in Kraft treten. Dies war der erste wirkliche Erfolg, da die Vorschläge seither unzureichend konkretisiert wurden, bei Nichteinhaltung keine Strafen drohten und Fragen der Finanzierung nicht geklärt wurden und deshalb die Einhaltung der Protokolle nie wirklich ernst genommen wurde. Der Gipfel in Johannisburg war dennoch ein Erfolg, da er zeigte, dass die internationale Staatengemeinschaft überhaupt ein Interesse am globalen Umweltschutz zeigte. Weitreichende Projekte wie der Schutz der Fischbestände oder die Reduzierung von Umweltgiften wurden, wenn auch unzureichend, zumindest in Angriff genommen.nächste Seite: »Vereinte Nationen im Schaubild nächstes Unterkapitel: »Lösungswege |
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